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Autorenlesung

Autorenlesung mit dem Krokofil

Nein, in der Überschrift hat sich kein Fehlerteufel eingeschlichen! Ein freundliches Krokodil, eben ein „Krokofil“, stand im Mittelpunkt einer außergewöhnlichen Autorenlesung. Armin Pongs stellte dieses besondere Tier am 13. Dezember den Kindern der Gustav-Wiederkehr-Schule vor. Natürlich war es kein Zufall, dass viele Kinder grüne Hosen, Pullis oder Socken trugen. Denn schließlich ist das Krokofil ja auch grün.

Zunächst erzählte Armin Pongs von seinem Traum, Schriftsteller zu werden. Als Otfried Preußler vor vielen Jahren seine Schule besuchte, entstand bei ihm der Wunsch, selbst auch Schriftsteller zu werden. Und als „Traumländer“ verfolgte er von da an diesen Traum. Um seine Träume wahr zu machen, müsse man an sie glauben und brauche Freunde. Das verstanden die Kinder sehr gut.

 Dann erklärte der sympathische Autor seine drei Vorleseregeln: Die Kinder müssen still sein und ihm in die Augen schauen. Er selbst muss laut lesen und den Kindern in die Augen schauen. Und er muss zehn Liegestützen machen, wenn er „Krokodil“ statt „Krokofil“ liest.

Nachdem der Armin Pongs  einen Teil der Vorgeschichte erzählt hatte, schlug er eines seiner Bücher auf. Gespannt lauschten die Kinder den Abenteuern von Krokofil, der Prinzessin Anna Lucia wieder finden will. Immer wieder bezog er auch die Kinder in die Geschichte mit ein. Nach der Lesezeit erzählten sie von den vielen bunten Bildern, die sie noch im Kopf hatten. „Lesen macht reich – an Bildern im Kopf“, das war nun allen klar. Und dann passierte es: Armin Pongs las „Krokodil“  und musste zur Freude der Kinder zehn Liegestützen machen. Zum Glück hatte er dabei tatkräftige

Unterstützung von zwei starken Schülern. Bei Quizfragen zu berühmten Personen, Orten oder Bauwerken Europas, die in den Krokofil-Büchern verarbeitet sind, bewiesen die Großen eindrucksvoll ihr Wissen. Als Belohnung durften sie sich einen Mondstein aus der Schatzkiste nehmen. Schließlich erklärte der Schriftsteller noch, wie ein Buch entsteht und illustriert wird.

Als Erinnerung an diese fantasievolle Lesung bekam jedes Kind einen Mondstein mit Sternenstaub  gegen schlechte Träume. Alle gaben per Handschlag das Versprechen „Mehr lesen – weniger fernsehen“.

Begeistert verabschiedeten sich die Kinder von Armin Pongs, der Groß und Klein eindrucksvoll vermittelt hat, wie schön und wichtig Lesen ist.