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Fredericktag 2014 - Schreiben wie im Mittelalter

Im Rahmen des Fredericktages 2014 besuchte die Klasse 3b mit Frau Joos am 15. Oktober die Bücherei, um zu schreiben wie im Mittelalter.

Eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter des Klostermuseums Lorsch erzählten den Kindern zuerst, dass im Mittelalter nur wenige Menschen lesen und schreiben konnten. Dies waren meist die Mönche in den Klöstern. Alle Bücher mussten von Hand geschrieben werden und waren deshalb sehr wertvoll. Auch Füller oder Computer gab es noch lange nicht. Und so wurde damals mit Gänsefedern und Tinte geschrieben.

Das wollten natürlich alle Kinder gerne ausprobieren. Sie bekamen eine vorgedruckte Urkunde, auf die sie mit Bleistift zunächst ihren Anfangsbuchstaben schrieben und kunstvoll verzierten.

Dann durften die Kinder mit Feder und Tinte schreiben. Oh weia, das war gar nicht so einfach. Denn wenn man nicht aufpasste, entstand schnell ein hässlicher Tintenfleck. Zum Glück hatten alle erst einmal auf einem Probierblatt geübt, bevor die Urkunde an die Reihe kam.

Nun erfuhr die Klasse auch, wie wertvoll Farben früher waren und dass sie oft aus kostbaren Mineralien hergestellt worden waren. Die Kinder gestalteten nun mit tollen Ideen und großer Mühe ihre Anfangsbuchstaben aus.

Am Ende lagen viele wunderschöne Urkunden auf den Tischen. Dort mussten sie bis zum nächsten Tag trocknen, bevor sie von Frau Joos abgeholt wurden. Begeistert verabschiedeten sich die Kinder aus der Bücherei. Und einige schwarze Flecken auf den Händen verrieten, dass die Klasse 3b heute eine ganz besondere Schreibstunde erlebt hatte.